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SUMMARY:„Schwierige Hunde brauchen keine Ideologie“ mit Stefanie Sakrzewski und Daniel Herter
DESCRIPTION:Verhalten verstehen. Sicherheit herstellen. Erste Trainingsansätze entwickeln. Fair handeln. \nIn diesem Workshop geht es nicht um Methodenlager\, Bauchgefühl mit Fachwörtern oder die Frage\, wer im Internet gerade recht hat. Es geht um Hunde. Um Verhalten. Um Sicherheit. Und um die Fähigkeit\, aus dem\, was ein Hund tatsächlich zeigt\, sinnvolle erste Entscheidungen abzuleiten.\nDer Workshop findet im Tierheim Hannover statt. Gearbeitet wird mit Hunden vor Ort: keine vorbereiteten Seminarhunde\, keine gestellten Standardsituationen\, keine hübsch sortierten Lehrbuchfälle. Stattdessen reale Tierheimhunde\, reale Vorgeschichten\, reale Begrenzungen und reale Sicherheitsfragen.\nGenau deshalb ist dieser Workshop kein Zuschauseminar. \nDu wirst Hunde beobachten\, Verhalten einschätzen\, beschreiben\, was du siehst\, erste Hypothesen formulieren\, mit den zuständigen Bezugspersonen sprechen\, Risiken benennen und daraus mögliche Trainings- und Managementansätze ableiten. Nicht als fertiges Rezept\, sondern als fachlich begründeten nächsten Schritt.\nTierheimhunde zeigen Verhalten nicht im luftleeren Raum. Zwinger\, Gitter\, wechselnde Menschen\, Frust\, Stress\, hohe Reizdichte\, unklare Vorerfahrungen und wenig Kontrolle beeinflussen massiv\, was ein Hund zeigt. Wer hier vorschnell bewertet\, liegt schnell daneben. Wer sauber beobachtet\, gewinnt einen Blick\, der auch in der Arbeit mit Kundenhunden entscheidend ist. \nBelohnung und Begrenzung werden dabei nicht als Glaubensfragen behandelt. Beides kann sinnvoll sein. Beides kann falsch eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht das Etikett\, sondern ob eine Maßnahme im konkreten Fall verständlich\, sicher\, verhältnismäßig und hilfreich ist. \nZiel ist nicht\, mit Rezepten nach Hause zu gehen. Rezepte funktionieren bei Kuchen. Bei Hunden eher mäßig.\nZiel ist ein klarerer Blick: \nWas sehe ich wirklich? \nWas vermute ich nur? \nWas ist sicherheitsrelevant? \nWas braucht dieser Hund zuerst? U \nnd welcher nächste Schritt ist fachlich sinnvoll? \nDer Workshop lebt von der Arbeit mit den Hunden vor Ort\, von gemeinsamer Analyse\, Diskussion und fachlicher Einordnung.\nDeshalb findet er bewusst in einer Kleingruppe mit maximal acht Teilnehmern statt. \nEigene Hunde werden nicht benötigt und sollten nach Möglichkeit nicht mitgebracht werden. \nFür wen?\nFür Hundetrainer:innen in Ausbildung und Praxis\, die schwierige Hunde nicht nur besprechen\, sondern besser einschätzen lernen möchten. \nMit Daniel Herter (Halb so wild)\nund\nStefanie Sakrzewski (Tierheim Hannover) \nKosten: 450\,- Euro pro Person\nAnmeldung mit vollständigem Namen und Anschrift an: anfrage@halb-so-wild.de
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